Joshofen > Geschichte > B├╝rgermeister und Eingemeindung

Joshofen war seit jeher eine selbstständige Gemeinde. Die Bürgermeister vor 1950 konnten nicht recherchiert werden, da nach dem zweiten Weltkrieg viele Unterlagen zerstört waren.
Die ersten bekannten Bürgermeister sind Michael Speth und Michael Margraf. 1960 wurde Alois Bayerle gewählt, der das Amt bis zur Eingemeindung 1976 inne hatte. Die letzten Gemeinderäte bis 1975 waren Willi Margraf, Michael Margraf, Josef Regnat, Peter Bauer, Josef Lunzner, Willi Heckl, Helmut Lautner und Johann Lunzner.

Das Gemeindeamt war meist im Haus des ersten Bürgermeisters und war Amtsstube, Sitzungssaal und Standesamt zugleich.

Mit der Landkreisreform 1972 endete die Zugehörigkeit zum Regierungsbezirk Schwaben. Nach der Verschmelzung der Landkreise Neuburg und Schrobenhausen gehörte der neue Landkreis Neuburg-Schrobenhausen fortan zum Regierungsbezirk Oberbayern.

1975 gab es heiße Diskussionen, ob sich Joshofen im Rahmen der Gebietsreform und Verwaltungs-Zusammenlegung nach Neuburg oder einer Nord-Gemeinde mit Bergheim, Unterstall und Attenfeld anschließen soll. In einer Abstimmung entschieden sich die Bürger aus Joshofen mit ca. 65 % für die Eingemeindung nach Neuburg. Somit war Joshofen ab dem 01.01.1976 keine eigenständige politische Gemeinde mehr und wurde ein Stadtteil der großen Kreisstadt Neuburg an der Donau.

Quellen